Für immer jung

Brutal Youth
 

Herzlichen Dank an Nina für das Abtippen des Textes!

Lois Lane
Clark Kent / Superman
Perry White
Jimmy Olsen
Dr. Klein
Dr. Doodsen
Sonstige

 
 


Ahhh.
     
Wow.
     
Ich weiß...

Das war...
Ich meine...
...ganz genau!

Das einzige, was ich jetzt noch möchte, wäre...

Mehr?
Oh, ja!
Weißt du,

wir könnten den Flug nach Hawaii immer noch kriegen.
Wir werden diesen Raum nicht verlassen.
        


Wie wollen wir bloß den Tag überstehen?
     
Ich weiß es nicht.

Man sollte denken, daß nach zwei Wochen…
     
Wir haben so viel länger als zwei Wochen darauf gewartet!
Also war’s das wert? Zu warten, meine ich.

Lois, es war perfekt! Es war besser als perfekt.
     
Wenigstens war es das - für mich!

Clark - es war super!
      
Ah, okay!
      
*seufz*

Oh - danke.

He, seht mal, wer wieder da ist! Das glückliche Paar!
Lois, Clark! Wie war Hawaii?
Ist das dein Ernst? Diese beiden haben ganz genau den gleichen Gesichtsausdruck, den Alice und ich hatten, als wir zurückkamen von unseren Flitterwochen in Graceland! - Nun ja, wir wissen ja alle, was daraus wurde.

Jimmy, wie war dein Date mit der Rothaarigen?
Es war nett. Wir sind vielleicht nicht seelenverwandt, aber...

Ach, gib’ ihr ein bißchen Zeit. Man weiß ja nie!
Meinst du, daß sich da was entwickeln könnte?
Vertrau mir!
Cool!

In Ordnung, gut, danke, Dr. Klein. (legt auf) Er macht sich sofort an die Gewebeprobe und...
---Achtung, Alarm! Alle verfügbaren Einheiten zum Stadtgefängnis!---
Was ist?
Alarm. Ausbruch im Stadtgefängnis.
Ich treffe dich bei den Starlabors!
Gut. - Oh...
Was?
Mir fällt eben ein: Das ist das erste Mal, daß du-weißt-schon-wer

uns voneinander trennt, seit wir verheiratet sind.
Gut. Wenn du du-weißt-schon-wen

siehst, dann sagst du ihm, ich erwarte, meinen Ehemann zurückzukriegen -

in einem Stück!

Frei! Nach all diesen Jahren! Frei! Haben Sie eine Ahnung, wie das sich anfühlt?
Ich kann es mir ziemlich gut vorstellen, wie sich das anfühlt. Nehmen Sie Ihre Hand da weg!

Das ist unglaublich! Diese Gewebeprobe – sie altert jetzt noch!
Sie tut was?
Sie bricht zusammen. Was immer es war, was den Alterungsprozeß des Jungen beschleunigt hat, also, es arbeitet noch immer!
Haben Sie eine Ahnung, was das bewirkt?
Das ist ja das Eigenartige! Es wurde scheinbar kein fremder Wirkstoff zugeführt.
Es ist fast, als würde seine Jugend irgendwie herausgesogen von einer ganz intensiven Kraft.
Was könnte so was tun?
Irgendein Schadstoff vielleicht. Intensive Strahlung. Ein Zellgift vielleicht.
Was immer es war: Es löste eine Kettenreaktion auf molekularer Ebene aus, welche dann wiederum den Verfallsprozeß der Zellen beschleunigte.
Sie müssen sich den Alterungsprozeß des Opfers vorstellen als, äh - oh! Das Gegenteil von Superman, zum Beispiel.
Was?
Nun ja, Sie wissen doch, daß Supermans Molekularstruktur so angelegt ist, daß sein Alterungsprozeß sich tatsächlich stabilisiert und verlangsamt.
In diesem Fall jedoch...
Neinneinnein! Nein! Sekunde, Sekunde! Was meinen Sie mit "es stabilisiert und verlangsamt sich"?

Was ich meine ist, "es stabilisiert - und verlangsamt sich"!

Also, was Sie sagen ist, daß Superman niemals altert?
(lacht) Nein, nein, nein. Natürlich altert er. Er ist nicht unsterblich!
Also wird er altern, aber nicht ganz so schnell wie Sie und ich?
Äh, das ist alles Spekulation, verstehen Sie? Aber ich glaube, man kann durchaus sagen, daß lange, nachdem Sie und ich tot und vergangen sind, Superman noch in den besten Jahren ist - und kämpft für Wahrheit und Gerechtigkeit...
...und den American Way!
Ich denke, ich werde diese Probe hier mal auf Eis legen und sehen, ob ich noch etwas da dran retten kann.
Nein, aber, aber...!
     
'Tschuldige, daß es so lange gedauert hat. Das war ein seltsamer Gefängnisausbruch! - Alles klar?

Lois, hast du mit Dr. Klein geredet?
(haucht) Uhu...
Und? Was hat er gesagt?
Es - ist das Alter. Er sagte, es war Altersschwäche. Ich muß an die frische Luft.
Aber...



Es muß doch einen Weg geben, herauszufinden, wo Benny Rockland während der Zeit war, in der er vermißt wurde.
Hör dir das an, das war sein Mageninhalt: Das letzte, was er aß, war ein Saltsbury-Steak, gedünstete Karotten und Tapioka-Pudding.
Wonach hört sich das für dich an?
Hört sich an, als wäre er nicht gerade ein Gourmet.
Krankenhauskost. Man fand außerdem Spuren von Schlafmitteln in seinem Blut. Völlig klar, das riecht nach Krankenhaus!
Wenn wir den Laden finden, der in der Nacht bevor er starb, so was serviert hat, dann -

was?

Oh, das ist doch nicht so abwegig!
Nein, das ist es nicht. Das ist sogar ziemlich clever!
Und weshalb grinst du dann so?

Deinetwegen.
     
Du bist brillant -

und intelligent - und wunderschön.

Und du bist meine Frau! Also grinse ich!

Nun - du bist auch nicht grad der schlechteste.

Aha? - Weißt du, ich habe mir gedacht, daß wir mal darüber reden sollten, wo wir jetzt wohnen werden.
Was meinst du?
Ich meine, schau dir die Bude an!
Es steht ziemlich viel Kram rum!
Als wenn wir mit Diebesgut aus Einbrüchen handeln.
Überhaupt: Wäre es nicht schön, eine Wohnung zu haben, die nicht meine Wohnung oder deine Wohnung ist, sondern unsere Wohnung?
Unsere Wohnung. Das hört sich doch sehr gut an!
     
Ah - da sind wir jetzt und starten in ein ganz neues, wundervolles, langes Leben zusammen.

Also was meinst du? Ein Haus? Ein Apartment? Gibt es irgendeinen besonderen Stil, in dem du immer schon wohnen wolltest?
      
Das - müssen wir doch nicht jetzt sofort entscheiden, ich habe - noch ein paar Krankenhäuser anzurufen.

In Ordnung, danke!
Kein Glück gehabt?
Es scheint, als wenn jedes Hospital in Metropolis Saltsbury-Steak und gedünstete Karotten serviert hat in der Nacht, bevor Benny Rockland starb. Aber nirgendwo hat es Tapioka-Pudding gegeben. - Was ist das?
Alte Ausgaben von "Noch schöner Wohnen". Ich dachte, wir blättern die mal durch und sehen, ob uns was gefällt. Ich hab schon was markiert.
"Die Nelsons genießen ihren Ruhestand in ihrem Cape-Cut-Traumhaus."
Hört sich fast an wie meine Eltern. Das könnten wir sein eines Tages!

Lois, Clark! Hat einer von euch Olsen gesehen?
Nein, Chef.
Oh, er ist den ganzen Morgen noch nicht hier gewesen. Das ist gar nicht seine Art, einfach nicht zu kommen!
Er war ziemlich traurig wegen seines Freundes gestern.
Hat wahrscheinlich eine Sorge zuviel ertränkt gestern Nacht, hm?
Jimmy! Wo zum Teufel bist du gewesen?
Ähm, ich weiß nicht genau.
Jimmy, alles klar?
Ja, es - es geht mir gut, Clark. Ich - ich kann mich erinnern an eine Frau. Groß. Und mit Gummihandschuhen.
Ah, das ist...äh, wahrscheinlich schon wesentlich mehr, als wir unbedingt wissen müssen, Junge!
Ah - wir haben alle unsere eigenen Trauerrituale.
Sie hat mir das Licht gezeigt!
Ouh...

Ich bin sicher, das hat sie, Junge. Du brauchst mir nichts zu erzählen. Weißt du, ich bin auch mal jung gewesen! Äh, und weißt du was?
Ich bin noch lange nicht so weit, ins Altersheim zu gehen!
Was hältst du von dem hier?
Das ist es!
Wirklich?
Es sind Altersheime!
Was?

Da gibt es doch dasselbe Essen wie in Hospitälern oder nicht?
Ich nehme es jedenfalls an.
Natürlich! Wir sind die ganze Zeit auf der falschen Fährte gewesen!

Tut mir leid, daß Sie extra hier rausgekommen sind. Aber wie ich Ihnen schon am Telefon sagte, Mrs. Kent, dies hier ist eine private Anstalt.
Unser Haus ist nicht für die Allgemeinheit zugänglich.
Mein Vater ist aber voll versichert.
Das ist keine Frage der Versicherung. Es ist nämlich so, daß unsere Mitglieder von einer privaten Stiftung finanziert werden.
Wie ist der Name dieser Stiftung? Vielleicht rufen wir da mal an.
Ich fürchte, ich darf Ihnen diese Information nicht preisgeben.
Wieso kommen mir hier alle Leute so ruhig vor?
Das ist eine Notwendigkeit, fürchte ich. Ohne die richtigen Medikamente können ältere Leute oft ein wenig, äh, anstrengend werden.
Sie meinen, Sie könnten versuchen zu fliehen?
Das ist kein Gefängnis, Mrs. Kent! Offen gesagt:
Wären Sie in ihrer Position, wären Sie wohl sehr dankbar für den Standart unserer Pflege, guten Tag!

Happy birthday, Darling!
      
Lois?

He!
Laß uns jetzt gehen!
Okay, okay. Laß mal hören! Was ist los mit dir?

Was meinst du damit?
Komm schon, Lois!

Erst bist du total konzentriert auf die Story, und dann bist du völlig abwesend. Was ist los?
Gar nichts, wirklich!
Hee, ich weiß doch, wenn dir irgendwas im Kopf rum geht. Dann kriegst du immer diese kleinen Falten, okay?
Falten??? Falten??? Oh, wo denn???

Nein, so hab’ ich’s nicht gemeint! Lois, hör’ zu. Schatz, hat das was zu tun mit unserer Wohnungssuche?
      
--- An alle Einheiten: Bewaffneter Banküberfall. Metropolis-Bank 123---
Was ist?
Ein Bankraub.

"Bankräuber entkommt, Superman reingelegt."

Du bohrst in alten Wunden!
Aber es geht mir auf die Nerven. Ich meine, ein Bankräuber, Lois?
Clark, niemand ist perfekt. Oh, okay, streich das. Du bist perfekt.
      
Also muß es eine andere Erklärung geben. Wie auch immer. Es gibt nichts, was du dagegen tun kannst, so ist das Leben!
Manchmal ist das Leben nicht fair!
Okay.
Die private Stiftung, die das Altenheim verwaltet gehört einer Vida Doodsen. Dr. Vida Doodsen.
Und die ist...?
...eine der besten medizinischen Forscher an der Uni von Metropolis.
Aber nur bis diesen Februar, als man sie aus sämtlichen akademischen Zirkeln verbannte.
Und weswegen?
Ich weiß es nicht. Mein Kotakt in der Uni-Verwaltung hört sich für mich um.
Aber ich habe herausfinden können, daß ihr Spezialgebiet in der Forschung die Gerontologie ist.
Gerontologie? Die Lehre vom Altern?
Ja. Es wurde zu einer fixen Idee für sie, nachdem ihr Ehemann sie nach 23 Jahren Ehe verlassen hat wegen einer jüngeren Frau.
Autsch.

Das sicher sehr wehgetan.
Ja.

Das kann ich mir gut vorstellen.

Gut, also was haben wir bis jetzt? Wir haben einen 22jährigen Jungen, der an Altersschwäche stirbt.
Wir finden seine Spuren in einem Altersheim, das zufälligerweise betrieben wird von einer bekannten Altersforscherin.
Eine Forscherin, die gerade alle öffentliche Unterstützung verloren hat.
Das könnte bedeuten, daß sie jetzt nicht zugelassene Forschungen durchführt. Und sie nutzt das Altersheim als Abladeplatz.
Ich sage, wir machen bei Dr. Doodsen einen Hausbesuch.
Na dann los!

Netter Laden!

Wieso haben die Bösen immer so großartige Paläste? Ah, vielleicht haben sie allen denselben Makler...
Gefällt dir das Haus wirklich?
Es hat doch sehr viel Charakter! Ich mag dieses Schmiedeeisen an der Tür.

Siehst du, und ganz genau deswegen sollten wir uns hinsetzen und endlich mal diese Magazine durchgehen.
Ich hätte nie gedacht, daß du ein Haus magst, das so alt ist.
Was ist denn schlimm an alten Sachen, Clark?


Ja, das ist wirklich eine schöne Wohnung, die Sie hier haben, Dr. Doodsen.
Ja, sie ist wunderschön. Ist das Jahrhundertwende?
Das ist völlig richtig, ja. Es hat im Laufe der Jahrzehnte schon so einige Geschichten gesehen.
Wo wir gerade von Geschichten sprechen...
Ja. Wir recherchieren an einer Story über Metropolis’ unbekannte Helden. Und Ihr Name tauchte dabei auf.
Mein Name?
(nickt)
Nun, ich bin eine simple, wenn auch ungewöhnlich brillante medizinische Forscherin.
(lacht)
Aber wohl kaum eine Heldin.
Es ist nicht Ihre medizinische Forschung, an der wir interessiert sind.
Nein?
Sondern an all der selbstlosen Arbeit, die Sie getan haben für Metropolis’ ältere Mitbürger.
Ich fürchte, ich verstehe Sie nicht.
Aber Sie unterstützen doch persönlich das Altersheim "Leasure-Park"?
Woher wissen Sie das denn, bitte schön?
Wir sind Reporter, Dr. Doodsen. Wir wollen nicht dauernd nur über Unangenehmes berichten.
Wir denken, daß die guten Dinge, die manche Menschen tun, genauso wichtig sind.
Hm, wissen Sie, so schmeichelhaft das auch alles ist.
Ich fürchte, ich tue die guten Taten nicht um der Anerkennung Willen. Danke für Ihren Besuch.
Äh, vielleicht können Sie mir helfen bei einer andern Story, an der ich arbeite.
Oh, was für eine Story wäre das?

Nun, ich hab’ gehört, daß Sie ein wenig Ärger an der Universität hatten.
Und ich hab’ mich gefragt, ob Sie glauben, daß das damit zusammenhängen könnte, daß Sie eine Frau sind?
Es ist mir von Gesetzes wegen nicht gestattet, das zu diskutieren. Bestandteil des Auflösungsvertrages.
Aber vielleicht beantworten Sie mir diese Frage: Wieso konzentrieren Sie sich mit Ihrer Arbeit so sehr auf die ewige Jugend?
(lacht) Sie sind eine Frau, Sie sollten das wissen. Aber nein. Sie sind noch jung und voller jugendlicher Kraft.
Es kommt Ihnen wohl nicht in den Sinn, daß eines Tages all die wunderbar glattgesichtigen Packer im Supermarkt sich nicht mehr darum reißen, die Tüten für Sie zu tragen.
Äh, wissen Sie, ich trage meine Tüten selber.

Und ich bin verheiratet.
Dann sag’ ich Ihnen mal was über das Verheiratetsein: Denken Sie ja nicht, die Blicke Ihres Mannes würden nicht umherschweifen, wenn erst mal die Blüte zu verwelken beginnt. Sie werden alt, er kommt in die besten Jahre. Erfolg macht die Männer attraktiv, Jugend macht die Frauen begehrenswert. Der Erfolg wird erworben, die Jugend wird verloren. Und das sind die Fakten des Lebens.

Da ist irgendein geheimes Zimmer hinter der Hausbar. Und etwas, was aussieht wie große Apparate.
Wir sollten heute Nacht noch mal wiederkommen.
Ja - das ist eine gute Idee.
Lois, Schatz? Sie hat dich doch nicht treffen können mit ihrem Gegeifer, oder?
Das hast du alles gehört? Was rede ich da nur? Natürlich hast du’s gehört. Du hörst alles. Du siehst alles.
Es ist, als wär' ich mit der CIA verheiratet.

Sie ist eine verbitterte Frau, sie kennt uns doch gar nicht! Ich liebe dich, und wir werden zusammen alt werden!
Nein! Nein, wir werden nicht zusammen alt werden. Nur ich werde alt werden! Allein!

He, Schatz, was hat das denn zu bedeuten?

Komm schon, wir haben uns geschworen, uns immer alles zu sagen. Alles!
Ja. Und wieso hast du mir nie was gesagt über deine Molekularstruktur?
Meine was?

Es bedeutet dir wahrscheinlich nicht besonders viel, weil du - du weißt schon, fliegen kannst und all das.

Aber ich bin ziemlich empfindlich, was meine Sterblichkeit angeht. Und ich weiß, wie sich das anhört.
Und ich sag es nicht aus Eitelkeit, es macht mir nichts aus, alt zu werden. Ehrlich.
Ich will nur einfach nicht aufwachen eines Morgens und feststellen, daß du und ich... - daß wir durch die Zeit getrennt wurden.
Lois, ich, ich habe keine Ahnung, wovon du da jetzt sprichst!
Das hast du wirklich nicht...!

Dr. Klein sagte mir, daß deine Molekularstruktur den Alterungsprozeß verlangsamt.
Und irgendwann, da bin ich eine alte Schachtel, und du bist immer noch... Superman.

Weißt du, Schatz, auch wenn das wahr sein sollte, würde das an meinen Gefühlen für dich nichts ändern. Nichts könnte die jemals ändern.
Das weiß ich.

Wir werden ein wundervolles Leben zusammen haben. Und dann nach diesem wundervollen Leben zusammen, hast du -
      
noch ein Leben!



Jimmy!
Lois! Ich schätze, ich hab' ziemlichen Mist gebaut.
Nein, du hast keinen Mist gebaut.
Alles, was ich noch weiß, ist: ich wollte diese Story! - Schätze, jetzt bin ich selbst die Story! - Ich bin nicht mehr ich selbst...
Ach, Jimmy, du bist immer noch du selbst! Dein Äußeres ist nicht so wichtig. Das ist es nicht, weshalb die Menschen dich lieben.



Das ist zuviel Kraft. Die Maschine hält das nicht aus!
     
Stellen Sie das Ding ab. Na los!

Hm.

Du wirst für's erste keine Leute mehr mit deiner Waffe bedrohen.
Na los.
Wenn auch nur einem von ihnen etwas passiert, werden Sie sich um's Altwerden keine Sorgen mehr machen müssen!
Das war ja 'n Trip!
I - Ich fühle mich okay.
Ist er das? Ist er okay?
Es ist zu früh, um das zu sagen...



He, Jimmy! Was hat Dr. Klein gesagt?
Der bescheinigt mir beste Gesundheit.
Ach, das sind ja gute Neuigkeiten. Schön, das zu hören!
Jimmy? Hat Dr. Klein irgendwas gesagt über Superman?
Die Untersuchung lief noch, als ich ging.
Ou...

Lois? Da ist eine Nachricht auf Ihrem Schreibtisch!

"Wir treffen uns in der Hyperion Avenue 348. Alles Liebe, dein Ehemann"


Clark?
Lois?
Was ist denn los?
Gar nichts.

Komm her. Bleib’ stehen. Genau - da!

Ich hatte recht.

Clark, was bitte tun wir hier?
Ich hatte nur grad die Vorstellung, wie du aussehen würdest, wenn du im Licht dieses Fensters stehst.

Und das konnte ich sehen.
Ist alles in Ordnung? Was hat Dr. Klein gesagt?

Jimmy ist wieder ganz der alte.
Das weiß ich schon. Was hat er denn noch gesagt?
Connor Shrenk erreicht gerade wieder die frühkindliche Trotzphase.

Dr. Klein denkt, daß er bis nächste Woche wieder sein altes "altes" Selbst erreichen wird.
Was hat Dr. Klein über dich gesagt?

Offensichtlich hat mein Körper das schon - kompensiert, was ihm dabei an Lebenskraft entzogen wurde.
Kompensiert? Dann hast du ja etwas verloren?
(lacht) Mein Freund ist gesund, ich sitze hier mit meiner Frau - ich habe gar nichts verloren!

Du gibst doch Jahre deines Lebens?
      
Das tue ich mit Freude für einen Freund.
Wie viele?
Keine Ahnung. Die Wahrheit ist: niemand weiß, wie lange er zu leben hat. Wie auch immer.
Es sind nicht die Jahre, die zählen, es sind die Momente. Dieser Augenblick, in dem alles passiert.
Und wie schlägst du vor, verwenden wir jetzt diesen Moment am besten?

Vielleicht, wenn wir uns ein paar Tapetenmuster ansehen.

Wieso bitte Tapetenmuster?
Na ja, was meinst du, paßt in dieses Zimmer: Holzvertäfelung oder nur schlichtes Weiß?
Du hast doch nicht...?
     
Wieso nicht? Scheinbar gefällt dir diese Wohnung doch! Ich - ich meine, sie liegt in der Stadt, sie hat eine Menge Charakter, besonders hervorzuheben ist dieser Raum hinter der Geheimtür, was, das muß ich ehrlich sagen, nicht gerade leicht zu finden ist in einem Gebäude dieses Stils.

Alles, was du tun mußt, ist, "ja" zu sagen. Sie gehört uns.

Du mußt nur "ja" sagen.
Na ja, du weißt, daß ich sie schön finde -

aber siehst du dich hier?
Nein, nein.

Ich sehe uns!