| Der böse Fluch
Soulmates
Herzlichen Dank an Nina
für das Abtippen des Textes! |
Lois Lane
Clark Kent / Superman
Perry White
Jimmy Olsen
Martha Kent
Jonathan Kent
H. G. Wells
Tempus
Zauberer
Jimmy's neue Freundin?
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Teil 1
Hach...
Hallo, Ehefrau!
Hallo, Ehemann!
Ich kann immer noch nicht glauben, daß wir tatsächlich
verheiratet sind. Es ist wie ein Traum...
Das ist doch keiner? Oder doch?
Ich meine, ich will ja nicht die Pferde scheu machen, aber wenn
man sich so unsere gemeinsame Geschichte an...
Fühlt sich das etwa wie ein Traum an?
...der wahr wurde!
Fortsetzung folgt - auf Hawaii. Bist du bereit?
Klar doch! Huch, da fehlt doch eine Tasche! Die hab’ ich zu Haus’
vergessen.
Kannst du die bitte holen?
Irgendwie glaub' ich, daß wir so viel
Kleidung nicht brauchen in unseren Flitterwochen.
Ja, aber in dieser Tasche ist das schwarze Négligé,
das du mir...
...geschenkt hast.
Du meinst die hier?
Hier drin?
Ich hoffe, du machst nicht alles so schnell!
Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden.
Uh - und was ist mit Hawaii?
Hawaii kann warten. Wir haben wirklich so
viel durchgemacht, nur um an diesem Punkt anzukommen.
(klopft)
Oh, jetzt nicht!
Geh nicht weg!
Oh hallo, ich hoffe, ich unterbreche Sie nicht
bei irgendwas. Nun ja, um genau zu sein, ich - ich hoffe, das hab’ ich!
Hören Sie, ich weiß nicht, wer
Sie sind, aber...
Nun, wir sind uns schon früher einmal
begegnet, Mr. Kent, auch, wenn ich bezweifle, daß Sie sich daran
erinnern. Ich bin...
...H. G. Wells! Er ist derjenige, der uns in der Zeitmaschine mitnahm,
um dich zu retten als Baby!
Das ist ja interessant! Sie dürfen sich
nicht mehr daran erinnern, was damals passiert ist!
Ja, aber Sie erzählten mir davon, als wir mit Tempus das zweite
mal zu tun hatten. Eigentlich waren das nicht Sie, sondern Ihr älteres
Ich.
Mein älteres Ich? Wirklich? Das ist ja
schön. Ich meine, schön zu wissen, daß ich eine Zukunft
habe. Darf ich?
Äh, eigentlich...
Sie wissen nicht vielleicht, ob mein - mein
älteres Ich erwähnt hat, daß ich heute bei Ihnen vorbeikommen
würde? Oder?
Nein!
Oh, das ist schade. Es wäre schön,
im Voraus zu wissen, ob alles ein gutes Ende nehmen wird mit uns.
Tja, hoffentlich werde ich es Ihnen beim nächsten
Mal sagen.
Das ist wirklich eine wunderschöne Wohnung.
Danke.
Ich glaube, ich kriege Kopfschmerzen!
Oh, na toll. - Heute ist unsere Hochzeitsnacht.
Genau deswegen bin ich gekommen. Es ist sehr
dringend, fürchte ich.
Auf die Gefahr hin, daß ich indiskret
werde: Sie beide haben doch nicht - was ich damit sagen will ist - um auf
den Punkt zu kommen:
Sie beiden haben doch Ihre Ehe noch nicht
vollzogen, hoffe ich?
Was?
Nein!
Ich meine, noch nicht. Nein. Nein!
Gut, gutgutgutgut. Dann - dann komme ich noch
nicht zu spät.
Zu spät für was?
Ich bin hier - um Ihnen zu helfen - einen
furchtbaren - Fluch aufzuheben.
Einen Fluch?
Ja, genau. Ihre Liebe wurde vor Jahrhunderten
damit belegt von einer bösen, rachsüchtigen Seele, welche mit
aller Macht versuchen wollte, Ihre Liebe für immer zu zerstören.
- Ja, richtig. Ich habe auch nicht angenommen, daß Sie mir
glauben, deswegen wollte ich meinen Verdacht auch zunächst bestätigen.
Die morgigen Schlagzeilen, wenn Sie die Ehe vollziehen:
„Lois stirbt an mysteriöser Krankheit!“
Ein Fluch. Natürlich, wieso auch nicht.
Oh!
Wie haben Sie von diesem - Fluch eigentlich
erfahren?
Ach ja, geben Sie her. Nun ja, zuerst durch
- durch das hier. Es ist so eine Art Zeitmaschine. Aber tatsächlich
kann es noch sehr viel mehr, als nur das. Ich habe das Gerät gefunden
bei einer Reise in die Zukunft. In eine Zeit, die so völlig anders
ist. Dort traf ich einen Erfinderkollegen, der eine Methode erfand, mit
der die Identifikation von Energien möglich ist, die von Seelen ausgehen.
Äh, wie bitte?
Sehen Sie, jede Seele hat ein Energiefeld,
das völlig einzigartig ist. Ähm, ein kosmischer Fingerabdruck,
wenn man so will. Kein Feld gleicht einem anderen. Nun ja, ich verwende
dieses Gerät, um diese Energien aufzuspüren oder, um es präziser
zu sagen, sie damit zurückzuverfolgen.
Warten Sie mal, Sie reden hier doch nicht ernsthaft von vergangenen
Leben?
Wenn ich mich recht erinnere, mein Kind, waren
Sie ähnlich skeptisch, was das Reisen in der Zeit anging, in der wir
uns damals trafen.
Okay. Also sagen wir, nur mal so zum Spaß,
daß das Ding das kann, was Sie sagen. Was hat das dann mit diesem
Fluch zu tun?
Nun ja, dadurch habe ich ja zuerst davon erfahren.
Ich habe das Gerät benutzt, um Ihre Seele durch die Zeit zurückzuverfolgen.
Wieso meine?
Ich habe einfach die vollkommenste Seele gewählt,
die ich kannte: Superman. Und ich, ich habe etwas entdeckt, etwas - wirklich
bemerkenswertes, während ich das tat. Es scheint, daß Ihre Seele
auf ewig verbunden ist mit Ihrer. Als wären Sie Seelenverwandte.
Seelenverwandte?
Wo immer seine war, war auch die Ihre. Zwei
Liebende, deren - Schicksal es ist, sich zu finden, immer wieder, über
alle Zeiten hinweg. Und wie auch immer, dies ist die gute Neuigkeit. Die
böse Neuigkeit ist: Wenn Sie nicht zurückgehen in die Zeit des
Fluches und verhindern, daß er ausgesprochen wird, werden Sie ein
schreckliches Schicksal erleiden. In jedem neuen Leben. Und zwar jedes
Mal, wenn - Sie’s vollziehen. Hm, normalerweise ist das - ziemlich schmerzhaft...
Haben wir denn eine Wahl?
Enthaltsamkeit.
Ha! Nein!
Nein! Nein, keine Chance! Vergessen Sie’s!
Ähem, na dann - gut. Also los. Das habe
ich noch nie so ausprobiert...
Wo sind wir? Und was habe ich da an? Wo ist
Lois?
Oh, runter!
Autsch, ich blute!
Los, Männer, da vorne ist er. Ergreift
ihn!
Oh, das habe ich vergessen zu sagen: Ihre
Superkräfte funktionieren nicht in dieser Inkarnation.
So etwas Wichtiges sollte man aber nicht vergessen,
meinen Sie nicht?
Oh-oh.
Oh heilige Mutter Gottes, der Fuchs. Wir haben
den Fuchs gefangen, hierher, wir haben den Fuchs!
Sei auf der Hut, er ist ein listiger Geselle!
Hören Sie, das ist irgendwie eine Verwechslung
hier.
Das Schwert weg!
Okay.
Na, na, na, wen haben wir denn da?
Tempus?
Das ist Baron Tempus für dich!
Baron Tempus?
Oh ja, erinnerst du dich nicht an mich? Ich
bin der böse Kerl, der so schrecklich ungerechte Steuern erhebt, und
du bist der gute Junge, der mich dauernd ausplündert und alles zurückgibt
an die Armen!
Lois!
Clark!
Oh, nicht doch!
Ganz ruhig!
Clark? Wer ist Clark?
Clark - äh...
Sie meint mich. Ich bin Clark. Sir Clark -
von Kent.
Tatsächlich? Bei Gott, jetzt erzähl
mir nicht, daß die Angelsachsen heutzutage so etwas tragen!
Aber ich komme vom Thema ab. Wo war ich?
Ach, ich weiß es wieder: Schlagt dem
Fuchs den Kopf ab!
Nein!
Jetzt könnt Ihr Euch nicht mehr herauswinden!
Eine sehr nette List!
Bei allen heiligen Engeln! Unsere Falle hat
hervorragend funktioniert. Er lebe hoch, unser Fuchs! Hipp hipp...
Hurra!
Hipp hipp...
Hurra!
Hipp hipp...
Hurra!
Perry?
Harry heiß ich. Bruder Harry. Was ist
mit Euch? Ist Euch auf den Schädel geschlagen worden?
Und jetzt zu Euch!
Nimm deine Hände von mir oder du wirst
es bereuen! Laß mich los, übler Geselle! Die Strafe für
die Mißhandlung eines adligen Herrn ist Enthauptung!
Clark! Du bist verletzt! Ist alles in Ordnung?
Ja.
Ich hab eine bessere Idee. Wieso nehme ich
nicht dein Gold und lasse dich enthaupten!
Jawohl!
Wartet, wartet, nein! Wenn wir uns seiner
Methoden bedienen, sind wir auch nicht besser als er!
Wir zwingen ihn einfach, heimzugehen, als
Verlierer. Und zwar ohne Lady Loisette!
Das ist eine gute Idee. Das demütigt
diesen Mann. In Ordnung, ihr habt den Fuchs gehört. Gehen wir! - Nach
Ihnen, Baron!
Wir werden uns wieder begegnen!
Ich hätte wissen sollen, daß eine
Inkarnation von Tempus hinter diesem Fluch steckt.
Ich meine, sein Haß auf Superman setzt
sich durch alle Zeiten fort.
Warten Sie mal, ich habe ein paar Fragen.
Wieso sind wir hier angezogen wie Robin Hood und Maid Marian, und
Sie haben sich kein bißchen verändert?
Möglich, daß die Antwort darin
gründet, daß es hier um Ihre Leben geht und um Ihren Freundeskreis,
Ihr Schicksal, nicht meines.
Ich bin lediglich ein Führer. Wie ein
- wie ein Erzähler - in einem Schauspiel.
Und wieso bin ich dann hier? Ich komme nicht
mal von diesem Planeten!
Vielleicht kommt Clark Kent nicht von hier.
Aber Ihre Seele. Die kommt von einem Ort jenseits dieses Planeten und von
der Zeit, wo wir alle herkommen. Und die Macht eurer Liebe ist, was eure
Seelen zusammenführt. Immer und immer wieder. Sehen Sie, das ist -
das einzig
Wahrhaftige. Wo immer sie ist, sind Sie auch.
Ja, zusammen. Aber auf ewig ohne Sex!
Mylord.
Mom, Dad?
Mylord, wir haben keine Zeit. Ihr solltet
uns zu unserem Versteck begleiten bevor Baron Tempus zurückkehrt mit
seinen Truppen.
Sie hat Recht, Sir. Wenn Tempus Eure geheime
Identität aufdeckt, läßt er Euch töten!
Oh nein, nicht wieder dieser Zirkus mit der geheimen Identität!
Man bringe mir Sir Charles, sofort!
Ja, Euer Lordschaft!
Du weißt genau, daß du das nicht
sollst. Das ist schlechtes Betragen!
Wirklich, mein lieber Magier, Ihr solltet
aufhören mit Nagetieren zu reden. Eure Glaubwürdigkeit leidet
darunter!
Oh. Ich fühle eine eigenartige magische
- Kraft. Ganz anders als alles, was je unseren Weg gekreuzt hat.
Das ist jetzt nicht so wichtig. Ich habe Dringenderes
zu tun. Der Fuchs hat mir Lady Loisette gestohlen, und das kann ich einfach
nicht dulden.
Ich hasse es, wenn der Held die Heldin kriegt.
So ein ekliges Klischee!
Wieso wollt Ihr sie überhaupt zwingen,
Euch zu heiraten? Etwa nur, um über ihre Lehen zu herrschen?
Aber sicher. Macht ist amüsant. Aber
- der zusätzliche Vorteil ist, daß das den Fuchs am Boden zerstören
wird, weil sie ja seine große Liebe ist.
Und deswegen will ich, daß ihr macht,
daß sie mich liebt!
Oh, ich würde, wenn ich könnte,
Sir. Dummerweise können Zaubersprüche verführen. Und sie
können auch verdammen.
Aber sie können die tiefsten Empfindungen
eines Herzens nicht ändern!
Und da seid Ihr Euch völlig sicher? Ihr
habt mit all den anderen Magiern gesprochen?
So ist es.
Wenn das so ist, versuch ich’s zunächst
mit konventionelleren Methoden. Aber wenn die versagen, dann will ich,
daß Ihr Euren diabolischsten Zauberspruch sprecht und die Liebe dieser
beiden für alle Zeiten verflucht.
Gerne doch.
Ich sage ja nicht, daß ich irgendwas von dem ganzen Hokuspokus
glaube, aber es ist irgendwie merkwürdig, daß ausgerechnet Tempus
was mit diesem Fluch zu tun hat. Ich meine, wenn’s Lex Luthor wäre,
könnte ich es ja verstehen, aber...
Was? - Es sind die Hosen, nicht wahr, sie
sind zu eng?
Nein. Neinnein. Die sitzen - perfekt. Ich bewundere immer nur deinen
unglaublichen Körperbau...
Danke.
Oh warte, ich helf' dir.
Weißt du, was ich gerade denke?
Daß wir in unsere Flitterwochen zurückmüssen,
und zwar so schnell wie möglich!
Genau das hab’ ich gedacht.
Ähem.
Ja bitte?
Entschuldigen Sie die Störung, aber Ihre
Eltern haben mir gerade etwas sehr interessantes erzählt.
Es scheint, als wären Sir Charles und
Lady Loisette heimlich verliebt ineinander.
Und genau deswegen hat er, der Fuchs, sie
und Tempus überfallen, um sie von ihm zu befreien.
Hört sich an wie etwas, das ich in jedem
Leben tue.
Das Problem ist nur, daß das wahrscheinlich
eben jenes Ereignis ist, das den Fluch ausgelöst hat.
Und wenn dem so ist, sind wir schon zu spät
gekommen.
Komm, komm! Du wirst schon um deinen Käse
bitten müssen! - Das wäre alles, Knappe.
Sir Charles?
Jimmy?
Mylord?
Ähm, lassen wir das jetzt. Wo ist Tempus?
Er sucht schon überall nach Euch. Ich
sag' ihm, Ihr seid hier.
Haha, und jetzt bist du plötzlich freundlich
zu mir.
Niedliches Tierchen. Wie ist sein Name?
Ihr Name ist Morgana. Sie ist meine Ehefrau.
Wenigstens war sie das, bis ich sie in den Armen eines anderen fand. Der
Vorteil, ein Zauberer zu sein. Wartet, bis Ihr seht, was ich für den
Fuchs vorgesehen habe.
Wen haben wir denn da? Mein gepriesener Ritter
hat sich gnädigerweise bei uns eingefunden, sehe ich. Eure Augen verraten
Euch, mein Freund. Es gefällt Euch keineswegs, Euch vor mir zu verbeugen,
oder?
In der Regel nein, Baron.
Haha, das gefällt mir so an Euch, Charles.
Ihr seid furchtlos.
Genau deswegen möchte ich auch, daß
Ihr ein Duell mit dem Fuchs austragt - in meinem Namen selbstverständlich.
Das ist völlig unmöglich.
Unmöglich, wieso?
Weil - der Fuchs doch in Freiheit ist.
Aber nicht mehr lange, sage ich Euch. Er wird
gefangen gehen. Und wenn wir ihn haben, werdet Ihr ihn besiegen vor aller
Augen.
Und nachdem der Fuchs ein für alle mal
beseitigt worden ist, heirate ich meine Lady Loisette und lebe für
immer glücklich und in Freuden.
Clark, das wird aber Zeit. Ich hab’ mir schon Sorgen gemacht.
Ich habe den Befehl, den Fuchs zu suchen und
gefangen zu nehmen.
Baron Tempus will, daß ich mich mit
ihm duelliere. Und zwar um deine Liebe.
Du kämpfst gegen dich um mich? Na, das wird bestimmt interessant!
Und was ist mit dem Fluch? Wurde er bereits
verhängt?
Ich denke, eher nicht. Aber glauben Sie mir,
mit dem Zauberer sollten wir uns nicht anlegen. Der Kerl ist verheiratet
mit einer Ratte!
Bitte?
Der Punkt ist der, daß der richtige
Sir Charles wieder zurückkehrte zu Lady Loisette, so wie ich jetzt
gerade. Aber er ist mit ihr geflohen und sie kehrten niemals wieder.
Was bedeutet, Tempus konnte sie auch damals nicht heiraten. Wahrscheinlich
wurde deshalb der Fluch ausgesprochen.
Die Frage ist nur, wie können wir verhindern,
daß der Fluch verhängt wird?
Wer will von dem Wildschwein?
Hahaaaaha!

Was nich' in Ordnung, Lady?
Hallo.
Hast du dich nicht auch schon gefragt, ob auf unserer Beziehung
nicht wirklich so was wie ein Fluch liegt, Clark? Nicht nur hier. Überall.
Was meinst du damit?
Ich meine - verflucht, als ob es einfach nicht sein darf. Wenn man
sich nur mal anschaut, was wir schon alles überstehen mußten!
Lois,...
Clark, ich meine es ernst.
Vielleicht wollen wir die Zeichen einfach nicht erkennen. Vielleicht
ist es Zeit, daß wir aufhören, uns was vorzugaukeln und das
Offensichtliche zur Kenntnis nehmen. Ich meine, es kommt mir so vor, daß
jedes Mal, wenn wir uns umdrehen, jedes Mal, wenn wir den nächsten
Schritt machen wollen, dann kommt uns irgendetwas in die Quere und versucht,
uns davon wieder abzuhalten.
Wenn du das alles so aufzählst, ist das
eine ganze Menge. Vielleicht ist das der Punkt? Vielleicht ist all das
in Wirklichkeit nur ein Test, der zeigen soll, wie sehr wir beide zusammen
sein wollen. Vielleicht liegt es nur bei uns, uns zu entscheiden, ob wir
zusammen gehören.
Und, was denkst du?
Ich denke, es gibt einen sehr guten Grund,
warum wir Seelenverwandte sind.
Ähem. Verzeihen Sie bitte, daß
ich Sie schon wieder störe...
Soll das ’n Scherz sein?
Wir könnten unsere Uhren danach stellen!
Ja, schon richtig, tut mir leid. Aber wir
haben nun mal nicht viel Zeit. Und ich denke, ich habe eine Idee.
Was halten Sie davon, wenn wir einen Weg finden,
daß der Fuchs sich mit Baron Tempus persönlich duelliert? Und
gegen ihn verliert.
Dann würde der Fluch ja vielleicht niemals verhängt werden,
oder?
Und Sie könnten zurück in Ihre Flitterwochen.
Das bedeutet aber für den Fuchs, daß
er für den Rest seines Lebens in der Gefangenschaft von Baron Tempus
ist.
Aber ist das der Alternative nicht vorzuziehen?
Nämlich, daß er dann die erste von einer niemals endenden Kette
von Tragödien durchlebt?
Aber was ist mit Lady Loisette? Wir können
sie nicht einfach zurücklassen mit dem Baron!
So, wie ich die kenne – und ich kenn’ sie gut –
weiß sie ihn schon zu nehmen.
Lois, ich...
Clark, ich will endlich nach Hause gehen! Ich will endlich ein bißchen
leise Musik anstellen, den Champagner öffnen und dann beenden, was
wir angefangen haben im 20. Jahrhundert.
Vorspiel ist schön, aber das hier ist nur noch lächerlich!
Ich brauche meine grüne Hose!
Ich habe gehört, du suchst nach mir, Tempus.
Vorsicht, Vorsicht! Du willst doch keinen Märtyrer aus mir machen!
Durchsucht die Gegend nach Lady Loisette.
Schließlich ist ja bekannt, daß Füchse ein Leben lang
zusammen bleiben.
Tempus, Ihr und ich werden kämpfen!
Sei nicht albern! Ich bin ein Baron. Ich habe
Männer für solche Angelegenheiten. Ich duelliere mich nur mit
Adligen. Wo ist Sir Charles?
Er steht direkt vor Euch!
Sir Charles? Ihr seid der Fuchs? Das ist großartig!
Aber selbstverständlich. Das paßt
ja alles perfekt zusammen. Die beiden waren nie zur selben Zeit am selben
Ort. Immer rannte er weg und kam mit irgendeiner lahmen Ausrede wieder
an. Ich kann einfach nicht glauben, daß ich mich täuschen ließ
von so einer kleinen Maske über den Augen!
Ach, da sind wir schon zwei!
Sir Charles hat Recht. Dieser Kampf bis auf
den Tod findet nur zwischen ihm und mir statt.
Kampf bis auf den - was?
Leute, bringt mir meine Waffen!
Was sollen wir jetzt tun? Wenn du ihn gewinnen läßt,
wird er dich töten!
Ich weiß. Aber vielleicht ist das der
einzige Weg?
Bist du verrückt?
Was würde passieren mit mir - Clark -
wenn Sir Charles...
Ja nun, ich bin mir nicht sicher - natürlich
sterben Sie ja nie. Also sollte das eigentlich keine Auswirkungen haben
auf Clark.
Gibt es denn einen nobleren Grund zu sterben,
als für die Liebe, Sir Charles?
Sterben will ich nicht, aber wenn es nötig
ist, daß wir zusammen sein können, ist es leicht.
Clark, nein!
Clark!
In Ordnung, Tempus, du willst meinen Tod?
Dann komm und töte mich!
Mit größtem Vergnügen! - Schade!
Mein Schwert!
Sir Charles!
Ich hoffe, du glaubst an ein Leben nach dem Tod!
Nein aufhören, wartet!
Wenn Ihr ihm sein Leben schenkt, dann werde ich Eure Frau!
Lois!
Nun, das ist ja rührend. Aber wenn ich
ihm nicht das Leben schenke, werde ich euch trotzdem zwingen, mich zu heiraten!
Was hätte ich also davon?
Etwas, was Ihr niemals erzwingen könnt. Meine ewige Treue.
Lois, das geht nicht!
Ich nehme an! Unter einer Bedingung, die erfüllt
werden muß: Sir Charles hat das Land zu verlassen und darf niemals
zurückkehren!
Nicht, daß ich Euch nicht traue, Mylady,
aber wozu sich in Versuchung führen lassen?
Clark, er nimmt an. Ich kann dich nicht sterben sehen!
Holt mir den Bischof. Sagt ihm, er hätte
eine Ehe zu schließen.
Nein. Neinneinneinneinnein.
Sie dürfen nicht! Denken Sie immer daran,
wofür Sie das alles tun! Haben Sie Vertrauen! In Ihre Liebe.
Wir sind wieder beim Planet!
Ja, sehr gut.
Wo - wo ist Lois?
L...Lo...Lo...Lois? Nun ja, äh. Ich bin
mir nicht ganz sicher...
Was?
Warten Sie - Lo...Lois, wo ist Lois...?
Oh Gott! Lois? Alles in Ordnung?
Ja, ich denke schon. Wir sind zurück! Geschafft! Ha!
Wir haben den Fluch ausgesetzt!
Lois? He, was im Namen des Kings machen Sie
denn hier?
Lois, solltest du nicht gerade deine Hochzeit
feiern?
Du meinst wohl unsere Flitterwochen, Jimmy!
Oh, bei allen Hits von Elvis! Habt ihr den Verstand
verloren? Was ist denn bloß los mit euch?
Das sollte Tempus lieber nicht sehen!
Tempus?
Oh je. Ich befürchte, irgendetwas ist
da ganz furchtbar schief gelaufen!
"King Tempus heiratet Lois Lane".
Tempus ein König? Aber hier gibt’s doch keine Könige?
Außerdem sollte der Kerl doch im Gefängnis
sitzen! Was geht hier eigentlich vor?
Ich weiß nicht, ich weiß nicht,
ich weiß nicht...
Sie sagten, wenn wir den Fluch neutralisieren,
würde es uns erlaubt sein, unsere Ehe zu vollziehen. Das haben wir
doch getan, oder?
Indem Sie die Geschichte verändert haben,
ja!
Aber, wir hatten doch keine Wahl. Das war der einzige Weg, den Fluch
aufzuheben!
Die Geschichte existiert in einer feinen Balance
mit unermeßlichen Konsequenzen bei auch nur winzigen Abweichungen
oder scheinbar unerheblichen Veränderungen. Es ist also gut
möglich, indem wir erlaubten, daß Baron Tempus den Fuchs besiegt,
wir ohne zu wissen erlaubten, daß das Böse das Gute besiegt
zu einem Zeitpunkt, wo es zuvor anders herum war. Das könnte im Laufe
der Zeit bewirkt haben, daß die Balance der Kräfte umschlug
- zugunsten des Bösen.
Das würde erklären, wieso Tempus
jetzt ein König ist.
Ja, das befürchte ich auch.
Können wir nicht einfach Flitterwochen haben wie ein normales
Paar, ist das wirklich zuviel verlangt?
In Ordnung. Wir können diese Dinge hier
nicht so lassen, wie sie sind. Also, was sollen wir tun?
Wir müssen wieder zurück und Tempus
dieses Mal endgültig besiegen. Wir müssen die Kräfte des
Guten wiederherstellen.
Aber würde das den Fluch nicht wieder einsetzen?
Nein, nein. Nicht, wenn wir zurückreisen
in eine wesentlich - jüngere Inkarnation von Ihnen, verstehen Sie?
In eine Zeit, wo - Flüche nicht existieren.
Sie meinen also in ein anderes Leben?
Ja, ja, vollkommen richtig. Das ist - präzise
das, was ich meine.
Ein ganz gewöhnlicher Tag im Leben von Lois und Clark!
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