| Mein
Vater, der Spion
The
Dad who Came in from the Cold
Herzlichen Dank an Dustin für
das Abtippen des Textes! |
Lois Lane
Clark Kent / Superman
Perry White
Jimmy Olsen
Jack Olsen
Sweet Tart
Trevanian
Bud Collins
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Teil 2
Jimmy, ich will dich ja nicht hetzen, aber wir haben wenig Zeit!
Ich mach so schnell wie ich kann, aber meine
Algorithmen sind zu lahm.
Ja, ich hasse lahme Algorithmen.
Meine Software ist nicht gerade für solche
Sachen geschaffen.
Wie kann ich helfen?
Du könntest verschwinden!
Entschuldige.
Was machst du gerade?
Ich gehe Jimmy auf die Nerven. Und du?
Ich überprüfe gerade Jimmys Vater.
Lois, ich habe den Kerl beim Essen durchleuchtet.
Er trug mehr Schießprügel mit sich
rum als eine Luftlandekompanie.
Was?
Schußwaffen, Messer... Der Kerl ist
eine Ein-Mann-Armee.
Ich habe seine Brieftasche durchleuchtet und seine
Personalien in den Computer eingegeben und - überprüft.
Die Personalien gehören zu einem Kerl,
der gar nicht existiert.
Weißt du, das hat doch nicht unbedingt was zu bedeuten, oder?
Außer der Tatsache, dass er eine komplette
Fälschung ist.
Davon kann es eine Vielzahl von Erklärungen geben.
Was?
Er ist der letzte Erbe einer unbedeutenden europäischen Monarchie
und er will lieber ein einfaches Leben führen,
nicht dauernd im Rampenlicht stehen.
Hm...
Okay, das mag Unsinn sein.
Aber das muss noch lange nicht bedeuten,
dass er ein Krimineller ist. Außerdem bist du viel zu zynisch.
Warte mal. Du bist Lois Lane,
die neugierige, hartnäckige Reporterin.
Und ich bin die Person, die immer nur die Sonnenseite sieht.
In diesem Fall höre ich eben auf meine Gefühle.
Verklag mich doch.
Aha...
Hör zu, wenn ein lange verschwundener Vater wieder heimkehrt
in das Leben eines Kindes, ist das eine Chance für die beiden,
vergangenes zu vergeben und neu zu beginnen. Und vielleicht kommen
beide nicht so zurecht. Aber andere Leute sollten dabei zur Seite treten
und sie es alleine ausfechten lassen, weil es das ist, wovon beide
schon seit Jahren immer geträumt haben.
Es hört sich so an, als wenn - du gerade
über dich sprichst - und deinen Dad.
Ich möchte nur, dass das funktioniert für Jimmy.
Also sollten wir ihm nichts sagen über
unseren Verdacht, bis wir ein bißchen mehr wissen.
Das wäre mein Vorschlag.
Na, was haltet ihr von meinem Dad?
Er ist - irgendwie schillernd, nicht wahr?
Schillernd! Absolut richtig!
Ja, das kann man wohl sagen...
Clark!
Ich bin es, Jimmy! Clark, laß mich rein!
Jimmy? Was ist denn los?
Schießerei im Planet!
Was?
Ich war da, die sind eingebrochen und, äh...
Wer?
Keine Ahnung, Einbrecher eben. Ich hab ihnen
eine verpaßt!
Haben die irgendwas gesagt?
Nein, die waren zu beschäftigt mit ihrer
Prügelei. Ich hab ihnen eine verpaßt!
Das erwähntest du schon...
...
Wir müssen Lois Bescheid sagen!
Hallo, Lois?
Clark... - Clark, es ist zwei Uhr morgens!
Ich weiß.
Jimmy ist gerade hier. Beim Planet wurde eingebrochen.
Was war das?
Was war was?
Ich - ruf dich wieder an.
Im Moment können wir hier nicht mehr
viel tun, okay?
Aber ich...
Schsch...! Jimmy! Geh zu Perry und rühr
dich nicht! Ich ruf dich an!
Okay.
O-o!
(am Monitor) O-o ist richtig!
(klopft)
Wer ist da?
Lois, kein Wort jetzt.
Geh sofort weg von der Tür!
(am Monitor) So schnell kann man doch
nicht sämtliche Wanzen ausschalten.
Wir wurden abgehört.
Und dreimal kannst du raten, von wem!
Die NIA.
Ich frage mich, was sie noch verwanzt haben.
- Aha...
Die waren in unseren Computern drin.
Oder er war drin.
Trevanian.
Nein. Jemand, der wohl für ihn arbeitet.
Wo ist das Geschenk, das er Jimmy mitgebracht
hat?
Wer? Jack? Du glaubst doch nicht etwa...
Denk doch mal nach, Lois. Wann ist er hier
reingeschneit? Worüber haben wir uns während des ganzen Essens
unterhalten?
Und all diese Löcher in der Vergangenheit!
Ganz zu schweigen von all den versteckten Waffen.
Wie konnten wir bloß so dumm sein!
Na ja, wer denkt denn schon, dass einer deiner besten Freunde ein
Spion als Vater hat.
So ist es aber leider.
Wir fahren ohne Zwischenstop in den Keller. Ich
hab's eilig!
Aber bis Sie das begriffen haben, haben Sie Jimmy
da voll mit reingezogen.
Ich konnte nichts dagegen tun. Es ist der
Job, der das verlangt.
Dann haben Sie eben den falschen Job.
Ich habe an das geglaubt, was ich tat. Ich
habe es so sehr geglaubt, daß ich ständig ein Doppelleben führte.
Aber was wissen Sie schon darüber...
Jack...
Interessant!
(seufzt)
Du grübelst ja schon wieder.
Lois... - Jimmy wuchs ohne seinen Vater auf,
weil - die Arbeit seines Vaters sein ganzes Leben ausmachte.
Ich meine, der Kerl half dabei, die freie
Welt zusammen zu halten und war nicht in der Lage das selbe für seine
Familie zu tun.
Und du denkst, das selbe wird auch zutreffen auf dich und mich -
und unser Kind?
Unser Kind - würde mich kaum bei einer
polizeilichen Gegenüberstellung identifizieren können, weil es
mich nicht wiedererkennen würde.
Möglicherweise kann ich da sehr viel
lernen von Jack.
Weißt du, ich sage dir, was du vielleicht von Jack lernst.
Nicht alle Männer - sind geeignet als Väter.
Es ist nicht der Job, der zählt, es ist der Mann. Ob Briefträger
oder auch Spion.
Jack war ganz einfach nicht bereit für die Verantwortung für
eine Familie. Und du bist es.
Du versuchst doch nur, dich selbst zu überzeugen.
Nein, du Dickschädel. Ich versuche, dich zu überzeugen.
Schon die Tatsache, dass wir uns so darüber unterhalten können,
dass du dir solche Gedanken machst, beweist es doch.
Du bist echt gut.
Unglaublich!
Oh, das ist wahr.
Kuss!
Dickschädel?
Nur im allerbesten Sinne natürlich...