| Der irische Fluch
When Irish eyes are killing
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Lois Lane
Clark Kent / Superman
Perry White
Jimmy Olsen
Star
Patrick Sullivan
Veronica Kipling
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Erwartet Perry nicht, daß du als eine
von den Junggesellinnen mitversteigert wirst?
Ich sagte ihm, ich wäre nicht mehr frei.
Oder bin ich's doch?
Lois, das haben wir doch alles schon durchgekaut.
Oh, ja! Du liebst mich zu sehr, als daß wir zusammen sein
können, richtig?
Wie kommt es, daß, wenn du wiederholst,
was ich sage, es sich so dumm anhört?
Es ist doch auch dumm. Du übertreibst völlig mit deiner
Reaktion!
Ach ja? Wenn du mich nicht kennen würdest...
...würde ich mich nicht andauernd in Gefahr begeben, weil ich
ja weiß, du wirst mich retten, und ich würde nicht dauernd von
Verbrechern bedroht werden, die durch mich an dich heranwollen.
Irgendwie ziehst du Schwierigkeiten magisch
an. Ganz besonders, wenn ich in deiner Nähe bin. Vielleicht bin ich
ein Fluch für dich.
Wieso gehst du nicht schon rein? Ich parke
das Auto.
Hör zu, Clark,
ich weiß, du machst dir Sorgen um mich.
Aber du mußt es nicht so eng sehen, es ist ja nicht so, daß
überall wo ich hingehe, gleich Bomben explodieren!
Lois!!! - Bist du okay?
Ja, ich denke schon. Irgendjemand hat Betäubungsgas versprüht.
Sag jetzt nichts! Es war ein Zufall! Einfach nur ein Zufall!
Hab ich irgendwas gesagt?
...
Vielleicht bist du doch sowas wie ein Fluch?
Oh Mann! Ihr beiden seid phantastisch! Ich
habe nie ein besseres Paar gesehen seit der Hepburn und dem Tracy.
Laurel und Hardy.
Charles und Di.
Oh! Ich hatte ganz vergessen - ich muß
noch ein Rezept einlösen, bevor die Apotheken schließen. Entschuldigt
mich!
Clark! Was hast du gehört?
Das war ein Hilferuf. Ich glaube, er kam aus
dem Museum.
Es wurde heute doch schon ein Kunstwerk gestohlen. Ich komme mit!
Nein, das tust du nicht!
Vergiß es!
Wir sind ein Team. Weißt du das vielleicht noch? Lane und
Kent!
Ja, Lane und Kent sind ein Team. Das hier
ist ein Job für Superman!
Bist du okay?
Ja. Ja, er ist abgehauen! Wenn du ihn verfolgst, erwischst du ihn
vielleicht noch.
...
Was zum Teufel machst du eigentlich hier?
Wir haben doch gesagt, du wartest auf mich!
Nein nein, du wolltest, daß ich auf dich warte,
ich wollte mitkommen, und hier bin ich!
Was, wenn die Explosion stärker gewesen
wäre? Was, wenn ich dich nicht gesehen hätte?
Wenn ich verletzt worden wäre, wär das ganz allein meine
Sache gewesen.
He, Superman, hallo!!!
Hehe, Verzeihung bitte! Aber meint ihr, ihr
könnt vielleicht mal ne Pause einlegen? Für sagen wir - fünf
Minuten?
In Ordnung. Mal sehen, wer heute morgen als
erstes auf dem Auktionsprogramm steht.
Ich denke, ich bin die nächste, Perry!
Lois, ich dachte, Sie und Clark wären...
Wir sammeln doch nur ein bißchen Geld für die Kinder!
Tut mit leid, daß ich Sie überboten
habe, Kumpel. Aber Lois und ich haben schon viel zusammen erlebt.
Der Gedanke, sie wieder einen ganzen Abend
für mich zu haben, jagte mir eine Gänsehaut über den Rücken.
Und direkt in meine Brieftasche.
Tja, Clark Kent ist mein - Kollege - hier beim Planet.
Oh, ich sah dieses Poster. Die andere Hälfte
von Lane und Kent.
Ähhh, ganz netter Griff, den Sie da haben,
Clark.
Sie machen wohl viel Training?
Hm.
Eigentlich nicht.
Ich dachte, wir nehmen vielleicht ein kleines
Essen in meinem Hotel?
In Ihrem Hotel?
Entschuldige bitte.
Dein Hotel hört sich gut an!
Auf uns.
Uns?
Tut mir leid, du - hast wahrscheinlich einen
Freund. Clark?
Ähm. Das ist kompliziert.
Wie kompliziert kann es denn wohl sein? Entweder
ist er dein Freund oder er ist es nicht.
Weißt du - im Moment - nicht - so richtig.
Na bestens! - Äh - er scheint mir ein
guter Mann zu sein, aber er kommt mir nicht besonders romantisch vor.
Hat er dich - aus den Socken gehauen?
Ja. Ein paar mal.
Mom, Leute benutzen sie doch schon, um an
mich heranzukommen.
Stell dir vor, was passiert, wenn die Öffentlichkeit
erfährt, daß sie verheiratet ist mit Superman!
Das Problem ist, ich - ich kann nicht aufhören,
immer an sie zu denken.
Ja, aber natürlich liebe ich sie immer
noch, deswegen tut es ja auch so weh.
Sie sind nicht verheiratet, hab ich Recht?
- (es klopft)
Okay,
ich gebe zu, ich bin nicht unbedingt pflegeleicht, was Beziehungskisten
angeht, ich kann vielleicht sehr anstrengend sein, und eigenwillig, und
hier und da auch dickköpfig...
Lois...
Aber das ist nur, weil ich dich so gern hab.
Ich will dich nicht einfach weggehen lassen, nur weil du denkst,
ich sei - Clark, da ist eine Frau in deiner Wohnung!
Ich weiß.
Äh - Das ist eine Miss Kipling, von dem
Museum, sie brachte mir diese Fotos.
Es stellte sich heraus, Clark und ich sind
praktisch Nachbarn. Jetzt weiß ich, wen ich rufen kann, wenn bei
mir mal 'ne Sicherung rausfliegt.
Jaaa...
Tja, das ist wahrscheinlich nicht so der Moment, mein Herz auszuschütten.
Ich werde verschwinden.
Glaub mir, Lois, es ist nicht so, wie es aussieht.
Es sieht aus, als wäre es zehn Uhr, und du hast eine Frau zu
Gast bei dir.
Aha! Siehst du da ist es, zu Gast, das ist
das falsche Wort!
Wir untersuchen einen Fall. Sie hilft mir
ganz einfach - bei einem Fall!
Ich dachte, ich tue das. Oder hast du mich in der Abteilung auch
schon abserviert?
Würdest du bitte damit aufhören?
Okay. Sagen wir, das hier ist einfach nur platonisch.
Die Nacht kommt, wo es das nicht mehr ist. Für einen von uns.
Wie, denkst du, sollen wir dann damit umgehen?
Hm. Darüber habe ich eigentlich noch
nicht nachgedacht.
Wäre aber gar nicht schlecht! - Gute Nacht, Miss Kipling!
Mann! Sie kann es gar nicht leiden, wenn eine
andere Frau sie aussticht, oder?
Ich hatte eine Helferin, Chef.
Ja, ein wirklich umfassender Artikel. Miss Kipling war wohl die
ganze Nacht da?
Und wie war dein Essen mit Patrick?
Wirklich nett! Und wie es der Zufall will, gehen wir heute auch
zum Mittagessen.
Mittagessen!
Is ja toll!
Lois! Patrick! Was für eine Überraschung!
Oh, das ist es sicherlich. Bist du ganz zufällig hier vorbeispaziert?
Ich saß einfach so in der Redaktion
rum und dachte, ein Spaziergang im Park wäre jetzt eine gute Idee.
Was solls. Ich muß sowieso wieder zurück.
...
Möchstest du mich vielleicht ins Büro begleiten?
Gern.
Okay, dann laß mal hören. Aber erzähl mir nicht,
daß das Zufall gewesen war!
Ich denke, Patrick könnte vielleicht
gefährlich sein.
Oh, natürlich, er hat versucht, mich mit Trüffeln umzubringen!
He, ich meine es ernst, Lois! Sieh doch nur,
was alles passiert, seit der Kerl in der Stadt ist. Ich sage dir, der Typ
macht nur Ärger!
Ich versteh dich nicht.
Zuerst willst du mich aus deinem Leben verbannen. Und in der Sekunde,
in der jemand anderes Interesse zeigt, kommst du angewalzt wie ein besessener
Bodyguard mit solchen irren Anschuldigungen.
Das sind keine irren Anschuldigungen!
Ach, sind sie das nicht?
Nein.
Und was ist das dann?
Es ist absolut möglich, daß Patrick
die Steine gestohlen hat und plant, dich zu opfern. Und zwar - dich - seinen
alten - Göttern.
Wiedersehen!
Lois, ich hab das von seinem früheren
Kindermädchen, Colleen.
Colleen? Clark, sie redet mit Kobolden!
Naja, da kann ich dir leider nicht widersprechen.
Hör zu, Lois, sie erzählte mir von den Druiden und ihren Opferritualen.
Sie verwechselt wahrscheinlich die Realität mit den Geschichten,
die Patricks Vater erzählt hat.
Ah! Und Patricks Vater ist in einem Hospital,
weil er ein krimineller Irrer ist.
Nein. Er ist in einem Hospital, weil ihm ein Magengeschwür
entfernt wird. Patrick hat mir alles darüber erzählt. Hör
zu, du mußt dich eben entscheiden! Wir sind entweder zusammen - oder
wir sind es nicht!
Hach!
Wirklich ein Zufall, daß ihr zwei auch
hier seid! Tja, die Stadt ist eben viel kleiner, als man denkt!
Ja, egal wo ich auch hinkomme: Sie tauchen
immer auf.
Tja, Allgegenwart ist eines meiner Markenzeichen.
Oh, Patrick, das ist Veronica Kipling.
Ich glaub einfach nicht, daß du mir gefolgt bist!
Spielen Sie?
Ein wenig.
Oh, Patrick, ich bin nicht sehr hungrig, wieso gehen wir nicht einfach...
Oh, ich lehne nie eine Herausforderung ab,
Lois.
Und ich dachte, Sie hätten mich herausgefordert?
Ha! Männer! Man kann nicht ohne sie leben,
kann sie aber auch nicht erschießen, ha ha ha!
Und - handeln Sie vielleicht auch mit seltenen
Edelsteinen?
Ich handle mit den verschiedensten Dingen.
Was bringt sie nach Metropolis? Irgendein
großer Deal? Auf Opfersuche?
Alles ist möglich. - Der letzte Dart.
Ich möchte Sie doch bitten, jetzt nicht zu reden.
Das ist kein Problem, gern, ich möchte
Sie ja nicht in Ihrer Konzentration stören.
Sie sind dran.
Ist alles in Ordnung?
Ähm, mir fällt gerade ein, ich muß
noch einen wichtigen Anruf machen.
Einen Anruf? Also geben Sie das Spiel verloren?
Wow, das ist ja genauso wie bei Robin Hood,
hihihi!
Das war sehr nett, wir sollten das mal wieder
machen!
Du bleibst gefälligst hier!
Lois, ich muß mich wirklich beeilen.
Zuerst will ich eine Entschuldigung und dann eine Erklärung
für das alles.
Und beides sollte überzeugend sein.
Okay. Ich fand heraus, daß Patricks
Vater wirklich verwahrt wird in einem Hospital für kriminelle Wahnsinnige.
Du hast Colleens Geschichte nachgeprüft?
Können wir darüber reden, wenn ich
wieder da bin?
Nein, wenigstens einmal möchte ich ein Gespräch auch mit
dir beenden. Wir können auf dem Weg darüber reden.
Auf dem Weg. Das meinst du ernst.
Clarkieeeee! - Clarkie, wo wollt ihr beiden
denn wohl hin?
Ähm, dieser wichtige Anruf, den er machen mußte. Ich
hab auch etwas damit zu tun.
Ich bring Sie nach Hause.
Nein nein! Hier ist Geld für das Taxi.
Er ist ja so niedlich eifersüchtig...
...
Clarkiiiieeee? Ich meine, es macht mir nichts aus, ersetzt zu werden,
aber eigentlich...
Wenigstens hat sie noch niemals jemanden geopfert.
Soweit ich weiß.
Nur weil sein Vater in einer Anstalt ist, bedeutet das wohl kaum,
daß er denkt, er sei Druide.
Aber es könnte so sein.
Ich glaube, du willst, daß Patrick der Schuldige ist.
Selbst wenn ich mit Gandhi ausginge, würdest du ihn beschuldigen,
ein Autodieb zu sein oder sowas.
Eifersucht?
Glaubst du darum dreht sich das alles nur?
Ja. Offensichtlich ist das grünäugige Monster wesentlich
mächtiger, als du es bist. Und überhaupt, ich würde weder
mit Patrick noch mit Gandhi ausgehen, wenn du mit dieser ganzen Sache nicht
zuerst angefangen hättest.
Dort ist die Bank. Ich setze dich an der Ecke
ab, wo du
außer
Gefahr
bist!
Ich habe nur auf deine Gedanken reagiert.
Ich finde kleine Hochzeiten auch viel romantischer.
Star. Ich habe aber eben nicht darüber nachgedacht. Wozu wäre
das wohl gut? Ich glaube nämlich, ich werde nicht heiraten.
Wenn du weiter mit anderen Männern ausgehst,
wohl kaum.
Du rätst doch jetzt nur, oder?
Lois, dein Kopf ist wie ein alter Fernseher,
meistens rauscht er. Aber ein Gedanke kommt sehr laut und klar durch: du
liebst Clark!
Ja. Ich liebe Clark.
Ich liebe ihn so furchtbar und er ist so - dumm.
Also, was sind diese - Interferenzen, die
ich empfange?
Patrick? - Naja, es ist sehr leicht, sie geschmeichelt zu fühlen
von einem, wenn man von dem anderen verstoßen wird.
Was ist passiert?
Ich schätze, das grünäugige
Monster war am Ende doch nicht so mächtig wie ich.
Na, das nenn ich gute Menschenkenntnis. Die zwei Männer in
meinem Leben. Der eine serviert mich ab und der andere versucht, mich umzubringen.
Lois...
Ich kann jetzt kein Predigt hören, okay?
Nein. Keine Predigten mehr.
Hallo.
Hallo. - Hast du 'ne Minute Zeit?
Komm rein. - Also? Kein heißes Date heute mit Veronica?
Es war doch gar nichts zwischen uns, Lois,
das weißt du doch.
Kann schon sein.
Wir sollten
mal
reden.
Du zuerst.
Okay. Du weißt doch, weil ich nun mal
- Superman bin, habe ich niemals Erkältungen, oder die Grippe, also
weiß ich auch nicht, wie sich das anfühlt. Aber all das hat
sich geändert, seit ich mich in dich verliebt hab.
Soll das heißen, mich zu lieben, ist, als wärest du krank?
Irgendwie schon. Es ist wie eine Art Fieber.
Und ich liege in einer Art Fieberwahn. Also habe ich ein paar verrückte
Dinge gesagt. Und auch getan. Aber mir geht es besser, jetzt - geheilt.
Also, das heißt, du liebst mich jetzt nicht mehr?
Lois, ich bin vollkommen - verliebt in dich!
Und ich habe begriffen - sich von dieser Liebe
abzuwenden ist viel gefährlicher, als irgendein dahergelaufener Krimineller
es jemals sein wird.
- Lois, ich vermisse dich.
Mir geht's genauso.
Ich habe mich schon in sehr vielen Dingen
geirrt. Aber hier irre ich mich nicht.
Nein.
Nein?
Clark. Du hast mir heute das Leben gerettet. Zum hunderttausendsten
mal. Du bist für mich dagewesen...
Ich werde immer für dich da sein.
Bis zum nächsten mal, wenn du dich entschließt, mir das
Herz zu brechen, zu meinem eigenen besten.
- Ich habe es dieses mal noch verkraftet. Nur noch einmal schaffe
ich es nicht.
Weißt du, nur weil du mein Leben rettest, hast du nicht das
Recht, mein Leben für mich zu leben.
Niemand hat das Recht dazu, außer mir. Nicht du, und auch
Superman nicht.
Lois, wenn du möchtest, daß ich
gehe, dann gehe ich. Aber bitte - verstoß mich nicht aus deinem Leben!
Wieso? Wir sehen uns doch morgen. Beim Planet.
Lane und Kent. Das heißeste Team der
Stadt.
Nachrichtenteam...
Gute Nacht.
Gute Nacht.
