Entführt von Außerirdischen
 

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Lois Lane
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Super...!!!

He, he, stell das Ding bitte ab!
Alles in Ordnung?

Ja. Na wenigstens muß ich heute nicht mehr ins Fitnesstudio!
Ich bring diese Kerle zur Polizei und komm dann zurück und hol dich.
Oh, das ist wirklich nicht nötig.

Lois.
Superman!

Hör zu. Es wird bald dunkel. Und ich glaube, es ist wirklich viel sicherer, ich bring dich nach Haus.
Clark. Ich hab allein nach Haus gefunden, solang du mich kennst und etwa zwei Millionen mal, bevor du mich kanntest. Ich komm schon zurecht!
Aber...
Ich gebe ja zu, seit ich weiß - du weißt schon -

gehe ich größere Risiken ein, weil ich weiß, du bist immer da.
Aber ich bin keine Sechsjährige. Und ich kann schon ganz allein über die Straße gehen.
Aber schnall dich bitte an!

Ärger mit dem Frauchen, Kumpel?
Ihr solltet mich jetzt lieber nicht reizen!






Ich sehe, du bist gestern sicher nach Hause gekommen.
Ja.
Möchtest du 'nen Kopenhagener?
Ja.
Lois, bist du böse auf mich?
Nein.

Lois, hör zu, es tut mir leid, es ist nur - ich mache mir Sorgen um dich. Und - und das noch mehr als früher.
Clark. Gestern Nacht...


Die Show ist vorbei, ihr könnt wieder abhauen!
Lois. Ist irgendwas passiert letzte Nacht?
Nein, gar nichts. Irgendwie schon. Nein. Nur - mein Auto ist ausgegangen und ein blendendes weißes Licht hat mich umfangen. Und ich sah ein paar Aliens, und ich wachte 11 Stunden später wieder auf und es fühlte sich an wie zwei Minuten. Das Schwebegefühl sollte ich auch erwähnen.
Du hast Aliens gesehen?
Krypton ist nicht der einzige andere Planet im Universum mit intelligentem Leben!

Das sage ich ja gar nicht, ich hab nur gesagt...
Rot! Gratubarara nikto!
Scotty - alles klarmachen zum Hochbeamen!

Ja. Nur zu. Lacht nur! Macht euch ruhig lustig über mich!



Was ist denn?
Gar nichts!
Jetzt schau mich bitte nicht so an, ich weiß, was du gerade denkst. Du denkst doch, ich hätte warten sollen auf dich gestern abend.
Nein, stimmt nicht.
Clark, du kannst nicht immer alles kontrollieren! Wir sind beide vernünftige Erwachsene, und manchmal tue ich eben irgendwelche Dinge, mit denen du nicht einverstanden bist.
Das ist es, was mir Sorgen macht!



Lois!
Clark!

Alles in Ordnung, Lois, ich hab dich! - Lois, ist alles in Ordnung mit dir?
Äh - ja!
Bleib hier, ich bin gleich wieder da, ich muß zu einem Raubüberfall.
...
Lois!!!

Lois, schau mich an!
Clark. - Was ist passiert? Was bitte mache ich denn hier?

Du bist gerade aus dem Helicopter gesprungen und ich habe dich gerettet. Erinnerst du dich nicht?
Nein! Wirklich???
Ja, wirklich. Und wenn wir nicht allein sind, dann mußt du mich Superman nennen!!!
Superman! Gott sei Dank! - Lois, ich dachte schon, du wärst tot! - Wo ist Clark? - Du hast Clark doch auch gerettet, oder?
Ja, es geht im gut, ich hörte seine Hilfeschreie.
Er ist rüber zum Tower, um zu erklären, was hier eben vorgefallen ist.

Mann, Lois, das war ja ein echt starkes Ding! Wusch, raus aus der Tür!
Ich bin wohl irgendwie abgerutscht.
Jimmy, wieso holst du nicht Lois' Auto? Ich schätze, du hast genug vom Fliegen für heute?


Na, Gott sei Dank war ich ja da. Siehst du, das ist mein Alptraum:

du bist in Schwierigkeiten und ich werde nicht da sein. Deswegen solltest du auch immer...
           


Lois! Lois, ich bin es, Clark!
Es - es ist wieder geschehen, nicht wahr?

Komm mit, ich fahr dich nach Haus.


Ich würd gern tratschen, aber ich muß mich auf meinen nächsten Termin vorbereiten!
Vielleicht bist du doch nicht der einzige Außerirdische auf dem Planeten!

Sie scheint mir sehr nett zu sein.
Eigentlich ist sie das auch. Das ist ja das eigenartige. - Wo willst du hin?
Weißt du, ich - ich dachte, bei allem, was - gerade so geschehen ist, wirst du wohl nicht gern allein sein.
Ich weiß deine Sorge sehr zu schätzen, aber ich komm schon zurecht.
Woher weißt du das?

Ich weiß es eben! - Also geh jetzt.

Du kannst nicht den ganzen Tag Babysitter für mich spielen.

Andere Menschen brauchen dich auch.

Okay.


... wie auch das passive Lesenlassen der eigenen Gedanken. - Star! Was ist, wenn sie das über Clark herausfindet? Ein paar dieser Menschen sagen, daß der einzige Weg, auf dem sie verhindern können, daß ihre Gedanken von anderen gelesen werden, der ist, daß sie ständig eine Kappe aus Aluminiumfolie tragen. - Könnt ihr das glauben?

Was mach ich hier nur? Ich rede mit Fischen! He! He, du brauchst dich gar nicht so von mir wegzudrehen!
...
Was trägst du da auf dem Kopf?
...
Es ist nur, daß Clark sich zu viel Sorgen macht. Er denkt, ich würde mich dauernd in Gefahr begeben.
Und? Tust du das denn?
Nein! - Jedenfalls nicht immer. - Du kannst eben kein guter Reporter sein, ohne ein gewisses Risiko einzugehen.
Und das ist das einzige, was euch beide davon abhält, zusammenzusein?
Ja.

Ja, das und - äh - ein oder zwei andere Dinge. - Und vielleicht liegt das Problem da bei mir. Hauptsächlich liegt es wohl daran, daß die Vorstellung mir Angst einjagt, daß so eine Beziehung für immer ist, fürs ganze Leben.
Denkst du nicht, daß er auch Angst hat?
Ja?
Aber ihr zwei liebt euch doch! Ich meine, es ist ja nicht so, daß du denkst, du wachst eines Morgens auf und - merkst, daß er sich seinen Schädel rasiert hat und sich den ganzen dritten Akt aus Heinrich der Vierte drauftätowiert hat und dann in Sack haut in irgendeiner Kommune in Brasilien, wo sie alle beten zu einem Riesenschmetterling namens Fred

und dann, zwei Jahre später, schickt er dir einen Brief und sagt, er kann nicht zurückkommen, weil er allergisch gegen Hellseher ist, oder?
Hoppla.

'Tschuldigung. - Aber ihr zwei liebt euch doch, oder?
Ja.

Aber meine Eltern liebten sich auch, und die ließen sich scheiden.
Was solls. Du bist nicht deine Eltern. Genausowenig wie sie du sind. Lois. Was du willst, ist eine garantiert risikofreie, allumfassend glückliche Beziehung, die es aber in diesem Leben nicht gibt!
Das ist es ja...
Lois! Wenn du dein Leben dauernd riskierst für deine Arbeit, wieso riskierst du dann dein Leben nicht für die Liebe?





Ach, diesen blöden Wecker....
Das ist das Telefon, Jonathan!
Hallo, Mum?
Clark! Geht es dir gut?
Ja. Bestens. Mußte gerade eine Schlammlawine in Chile stoppen, wißt ihr?
Ah. Und wie geht es Lois?
Naja, deswegen rufe ich eigentlich so spät noch an.
Äh - ist das ein Vater-Sohn-Gespräch? Soll ich mich da lieber raushalten?
Nein, Mom, das ist keineswegs nur eine Vater-Sohn-Unterhaltung.
Es ist - ach - manchmal - da denke ich, daß - daß Lois und ich überhaupt nicht zusammengehören.
Habt ihr euch gestritten?
Nein, es ist nur - es ist Lois - ich mache mir Sorgen, daß ich sie immer in Gefahr bringe.
Sie in Gefahr bringen?
Aber ja, es ist doch wahr. Seit sie mich kennengelernt hat, da wurde sie gekidnappt, von Gebäuden gestoßen, vergiftet, einmal fast lebendig begraben, und was sonst noch alles! Und das nur

- im Grunde meinetwegen!
Hast du schon mit Lois darüber gesprochen?
Naja, indirekt. Es ist - es ist - irgendwie ziemlich verkrampft. Wir kommen einfach nicht voran.
Aber Junge, einen Menschen zu lieben, bedeutet die Courage haben, über alles zu sprechen, auch wenn es heikel und nicht einfach ist.

Du solltest ehrlich mit ihr darüber reden. Kommunikation ist alles!
Du hast ja Recht.
Egal, wie sehr du jemanden auch liebst, du kannst ihn nicht ständig vor allem Übel der Welt beschützen. Auch wenn du Superman bist!
Ja, genau. Und vergiß nicht, Clark: Lois weiß, was es bedeutet, mit dir zusammen zu sein, es ist auch ihre Entscheidung. Sie ist keine Sechsjährige!
(klopft) Clark!!! Clark, wach auf, ich bin es!
Ähm, da ist sie auch schon. Ich ruf euch wieder an. Ich liebe euch. Bis dann!
Clark, ich erinnere mich wieder. Ich wurde gekidnappt von Außerirdischen. Ich hatte ein Flashback.
Sie hatten ballonartige, birnenförmige Schädel.
Und sie hatten noch andere Leute entführt, und sie hatten solche komischen Dinger über ihren Mündern

und dann...
Schon gut, Lois, alles okay, du bist hier, alles in Or...
Nein! Und dann war da dieser große mechanische Arm.
Und der bewegte sich über mir und es war eine Spritze daran, die sie in meinen Hals steckten und ich hab um Hilfe geschrien,

laut um Hilfe geschrien, immer wieder, und du warst nicht da...

Ist ja gut. Ist ja gut.

Ich hätte dich niemals allein nach Haus fahren lassen dürfen.
Nein, es war nicht deine Schuld.
Ja, aber ich fühle mich verantwortlich.
Das sollst du aber nicht!
Doch, sicher soll ich das, Lois, ich liebe dich!

Und das ist es, was die Sache so schwierig macht.
Jedes mal, wenn ich weg bin und irgendeinen Verbrecher jage, denke ich immer: geht's Lois gut oder wird sie vielleicht gerade auf kleiner Flamme geröstet?
Wirklich?
Und was ich einfach nicht ertragen kann, ist der Gedanke, daß - je näher wir uns kommen, desto mehr gerätst du in Gefahr.
Aber das ist nicht wahr!
Gut gut gut. Laß uns jetzt mal sagen, nur so als Annahme, daß du wirklich von Außerirdischen gekidnappt wurdest. Das war wahrscheinlich sogar dein Glück. Weil was wäre, wenn es irgendwelche Kriminellen gewesen wären, und du unter dem Einfluß von Drogen aus Versehen gesagt hättest: Clark Kent ist Superman? Jeder Mann weiß, daß wir beide zusammen sind. Und um an Superman heranzukommen, würden sie dir so ziemlich alles antun.

Daß du auch immer gleich an das Schlimmste denkst.
Wer konnte schon wissen, daß du von Aliens gekidnappt werden würdest?
Und was bitte soll ich tun? Behaupten, ich würde dich nicht kennen?
Nein, Lois. Ich will damit nur sagen, es ist - es ist hart! - Es ist einfach hart. Und schwerer, als ich jemals vermutet hätte.
Wir werden das bestimmt irgendwie hinbiegen. Ich weiß, daß wir das können! - Und überhaupt: ich kam nur her, um dir zu sagen,

ich denke, ich bin jetzt bereit, dir...
Warte mal, Lois, warte. Was ist das?
Was? Was denn?
Es sieht aus wie eine - eine Einstichstelle!


Habt ihr lange dafür trainiert?
Haha!
LOS!!!



Was tut er jetzt gerade?
        
Gar nichts. Da ist etwas auf seinem Computer, aber er hat ihn gerade abgeschaltet.
Hörst du denn irgendwas?
Sie haben kein gelochtes Papier mehr. Ja, hier reden einfach zu viele durcheinander.
Soviel zu dem Versuch, ihn dazu zu bringen, sich selbst zu verraten.
Tja, vielleicht warst du am Anfang einfach zu subtil?
Ich hab mal was neues auszuprobiert. Was solls!


Also, ich werde Ihnen jetzt ein paar simple Fragen stellen, damit Sie sich völlig entspannen. Frage eins: wie ist Ihr Name?
Kal-El
Hä???

Unglaublich der Junge! Er - er reißt Scherze sogar unter Hypnose. Also, stell jetzt die richtigen Fragen, okay?
...
Ist da noch irgendwas anderes, was Sie sehen können? Irgendwas, was wichtig ist?
Ja. Seine Sekretärin hat den absolut schönsten Körper auf der Welt.
Was???

Außer Lois.


Ist sie...
Das ist Ihre Schuld, Fences!



Lois, ich fühle mich furchtbar wegen dieser Sache!
Clark, das ist nicht deine Schuld. Und du hast mir das Leben gerettet!
Nein. Äh - ich war zu - sorglos. Und ich hab mir zu viel zugetraut.
Egal, wie schlimm eine Situation auch ist, ich denke immer, ich bin stark genug, oder schnell genug, um sie zu retten.
Und das bist du auch!

Du hast eine Stadt voller Menschen davor bewahrt, wie Popcorn in der Microwelle geröstet zu werden.
Aber du -

kamst dabei zu Schaden! - Ich bin es gewohnt, Menschen zu helfen, nicht sie in Gefahr zu bringen.
Du kannst nicht immer und überall alle Menschen beschützen. Das ist nicht möglich, selbst für dich.
Ich weiß. Das hat mein Dad auch gesagt.
Und wir können das in den Griff kriegen.

Ich weiß, daß wir zusammen, du und ich, die Sache hinkriegen werden. - Ich möchte dir jetzt etwas sagen.
Lois, ich will dir jetzt auch etwas sagen, und ich muß es...
Ja, ich weiß,

es ist nicht der beste Zeitpunkt, und es ist nicht besonders romantisch...
Lois. - Ich liebe dich.
Ich liebe dich viel zu sehr, um zuzulassen, daß dir so etwas jemals wieder zustößt.
Ich weiß, ich kann nicht alles unter Kontrolle haben,

aber ich kann kontrollieren, ob Leute dich benutzen, um an mich heranzukommen.
Und deswegen bin ich gekommen. - Um dir zu sagen...
Was willst du mir sagen?

Ich will dir sagen, dir - dir sagen - wir - wir können einfach - nicht mehr - zusammensein, Lois.

Es tut mir leid.

Ich - ich muß jetzt gehen.
Clark?